Ergebnisse der landesweiten Personalversammlungen zum Thema „Arbeitsbedingungen“

An den landesweiten Personalversammlungen im Juni 2019 zum Thema „Arbeitsbedingungen“ haben insgesamt 149 RHO-Schulen teilgenommen.
Die Fachgruppe RHO vereint ein breites Spektrum an Schulformen. So gehören Realschulen, Hauptschulen, Haupt- und Realschulen, Grund- und Hauptschulen, Grund- und Oberschulen sowie Oberschulen mit und ohne gymnasialen Zweig zu dieser Gruppe. Schon aus dieser Zusammensetzung lassen sich unterschiedliche Schwerpunkte der Resolutionen erklären.
Die Arbeitsbedingungen an einer ländlichen Hauptschule unterscheiden sich von der einer städtischen. Oberschulen mit gymnasialem Zweig stehen vor anderen Herausforderungen als Oberschulen, die neben Gesamtschulen und Gymnasien stehen. Die Zusammensetzung des Schülerklientels hat sich nicht nur in Realschulen deutlich verändert und stellt an die Kolleg*innen neue und vor allem mehr Anforderungen.

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Erster Schritt zu A 13 / E 13 für alle oder Trostpflaster zum Ruhigstellen?

Am 30.6. und 1.7.2019 hat die Landesregierung im Rahmen ihrer Haushaltsklausur den Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 beschlossen.
So wurde festgelegt, eine allgemeine Stellenzulage in Höhe von 94 € monatlich für alle verbeamteten Lehrkräfte in der Besoldungsgruppe A 12 an Grund-, Haupt-, Real-, Ober- und Gesamtschulen einzuführen. Diese Zulage soll ab dem 1. 8. 2020 gezahlt werden. Soweit die Beschlusslage ...

Doch ist das nun der ersehnte erste Schritt zu A 13 für alle? Oder sollen die A 12-er*innen hingehalten werden? Und wenn ja, bis wann?

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Bilanz der Großen Koalition für den Bildungsbereich

Seit dem 22. November 2017 regiert in Niedersachen eine Koalition aus SPD und CDU unter Ministerpräsident Stephan Weil. Die Große Koalition, die im Landtag mit einer komfortablen Mehrheit ausgestattet ist, hat im Schulbereich kaum umgesetzte Maßnahmen vorzuweisen – gewissermaßen eher die Verteilung von Wartemarken. Geräuschloses Agieren wird so etwas wohl genannt. Das soll den Unterschied zum krawalligen, zerstrittenen Bündnisgleicher Art auf Bundesebene in Berlin darstellen.

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Eure Kinder sind euch doch wichtig, oder?

Herbsttagung der Landesfachgruppe RHO beschäftigte sich mit den Themen „Entwicklung von Gewerkschaftskampagnen“ und was Schule wachsendem Rechtsextremismus entgegensetzen muss.

Die diesjährige Landesdelegiertenkonferenz („Herbsttagung“) der Landesfachgruppe Real-, Haupt- und Oberschulen (RHO) fand am 1. und 2. November 2018 in Jeddingen statt.

Am ersten Tag arbeitete Wolfgang Nafroth, PR-Berater aus Bad Zwischenahn, mit den Delegierten an der Frage: Wie kann man unsere Themen in die Kollegien und in einem zweiten Schritt in die Öffentlichkeit tragen?
Er kritisierte begründet aber auch humorvoll die Praktik, Informationen am Schwarzen Brett in den Schulen zu „beerdigen“.
 „Wenn den Aushang dann vier Wochen lang niemand gelesen hat, wird er entweder endlich abgenommen oder einfach was drüber gehängt, das dann auch wieder keiner zur Kenntnis nimmt!“, so Nafroth. Seine Ideen und Erfahrungen, zum Beispiel durch „Weihnachstmanndemos“ oder „Post its am Spiegel“ Beschäftigte in Betrieben und Unternehmen zu erreichen, lassen sich sehr einfach auch auf den Bereich Schule übertragen.

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